Tourismus im Aufschwung: Zyperns Einnahmen steigen trotz sinkender Touristenausgaben
Die Tourismuseinnahmen auf Zypern verzeichneten im Februar 2026 ein Wachstum, obwohl die durchschnittlichen Ausgaben der Reisenden zurückgingen. Nach Angaben des Statistischen Dienstes beliefen sich die Gesamteinnahmen der Branche auf 85,3 Millionen Euro, was einem Anstieg von 7 % gegenüber dem Februar des Vorjahres entspricht.
Gleichzeitig sanken die durchschnittlichen Ausgaben pro Tourist auf 581,85 Euro gegenüber 595,71 Euro im Vorjahr, was ein zurückhaltenderes Konsumverhalten widerspiegelt. Die Analyse zeigt länderspezifische Unterschiede: Touristen aus dem Vereinigten Königreich, dem größten Markt mit einem Anteil von 19,3 %, gaben durchschnittlich 72,72 Euro pro Tag aus. Polnische Touristen (18,4 %) gaben 75,02 Euro aus, während Gäste aus Israel (12,6 %) mit 157,15 Euro pro Tag ein deutlich höheres Ausgabenniveau zeigten.
Insgesamt beliefen sich die Tourismuseinnahmen in den ersten zwei Monaten des Jahres 2026 auf 159,9 Millionen Euro, was einem Anstieg von 7,4 % gegenüber dem gleichen Zeitraum im Jahr 2025 entspricht. Diese Daten bestätigen die Widerstandsfähigkeit des Tourismussektors trotz der Veränderungen in der Ausgabenstruktur.
Experten weisen darauf hin, dass das Einnahmenwachstum bei sinkenden Einzelausgaben auf eine Erhöhung der Gesamtzahl der Touristen und eine schrittweise Erholung der Touristenströme zurückzuführen sein könnte.
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