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Die Viehzüchter zogen nach Gesprächen mit der Polizei doch zum Präsidentenpalast

29.05.2026 / 14:23
Nachrichtenkategorie

Die Protestaktion der zyprischen Viehzüchter, die von Spannungen und langwierigen Gesprächen mit der Polizei begleitet war, wird am Ende wie ursprünglich geplant am Präsidentenpalast stattfinden.

Am Morgen versammelten sich die Protestteilnehmer im Bereich des GSP-Stadions, von wo aus sie ihren Marsch zur Residenz des Präsidenten beginnen sollten. Der Zug wurde jedoch verschoben, nachdem die Polizei die Durchfahrt von Lastwagen nicht genehmigt hatte, die die Landwirte während der Aktion einsetzen wollten.

Vor dem Hintergrund der entstandenen Differenzen erklärten die Protestierenden zunächst, sie wollten am GSP-Stadion bleiben. Später änderte sich die Lage jedoch, und es wurde beschlossen, den Weg zum Präsidentenpalast fortzusetzen. Nach einigen Angaben könnte auf diese Entscheidung auch das Finale des zyprischen Pokals im GSP-Stadion Einfluss gehabt haben, wo mit einem großen Zustrom von Fans gerechnet wurde.

Im Bereich des Präsidentenpalasts wurden bereits seit dem Morgen verschärfte Sicherheitsmaßnahmen getroffen. Neben verstärkten Polizeistreifen sind vor Ort Einheiten der Spezialeinsatzkräfte im Einsatz, die die Lage beobachten und für die öffentliche Ordnung sorgen.

Ursprünglich sollte der Zug um 10:00 Uhr starten und gegen 11:00 Uhr am Präsidentenpalast enden, doch wegen der aufgetretenen Hindernisse wurde der Ablauf der Aktion gestört.

Die Viehzüchter protestieren gegen Maßnahmen zum massenhaften Keulen von Tieren auf Farmen, die von Ausbrüchen der Maul- und Klauenseuche betroffen sind, und fordern eine Überprüfung der Politik der Behörden gegenüber den betroffenen Betrieben. Die Polizei kontrolliert die Lage weiterhin, um während der Aktion Verstöße gegen die öffentliche Ordnung zu verhindern.

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