Mann im Bezirk Nikosia wegen Verdachts auf Schleusung illegaler Migranten festgenommen
Die Polizei der Republik Zypern hat einen 56-jährigen Mann wegen des Verdachts festgenommen, die illegale Einreise, Durchreise und den illegalen Aufenthalt von Drittstaatsangehörigen im Hoheitsgebiet der Republik erleichtert zu haben.
Der Vorfall ereignete sich am Freitagabend gegen 20:50 Uhr im Gebiet Idalion – Lympia – Athienou. Polizeibeamte bemerkten während einer Patrouille ein Fahrzeug, das aus Richtung der „Pufferzone“ kam.
Nach Angaben der Polizei ignorierte der Fahrer die Aufforderung zum Anhalten und versuchte zu fliehen. Das Auto wurde im Gebiet Alambra gestoppt, doch beim Versuch, sich der Verfolgung zu entziehen, rammte der Fahrer ein Polizeiauto. Nach dem Zusammenstoß war das Fahrzeug fahrunfähig.
Bei der Überprüfung des Fahrzeugs wurden vier weitere Personen entdeckt — zwei Frauen im Alter von 32 und 29 Jahren sowie zwei Minderjährige im Alter von 10 und 16 Jahren. Sie alle sind Drittstaatsangehörige.
Wie die Strafverfolgungsbehörden mitteilten, gab der Festgenommene selbst zu, Passagiere aus der TRNZ in die Republik Zypern transportiert zu haben.
Der Mann wurde noch vor Ort festgenommen und später dem Bezirksgericht Nikosia vorgeführt. Das Gericht erließ einen Haftbefehl für eine Dauer von sechs Tagen zur Fortführung der Ermittlungen.
Die beiden Frauen und die beiden Minderjährigen wurden in das Aufnahmezentrum für Migranten in Kokkinotrimithia gebracht. Die Ermittlungen dauern an.
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