Änderungen am Sprengstoffgesetz verschärfen die Kontrolle und erhöhen die Geldstrafen — Bergbauamt
Das dem Landwirtschaftsministerium unterstellte Amt für Bergbau und Steinbrüche erklärte, dass die vom Repräsentantenhaus verabschiedete Änderung des Sprengstoffgesetzes 2026 einen bedeutenden Schritt zur Verbesserung der öffentlichen Sicherheit auf Zypern darstellt.
In der Mitteilung heißt es, Ziel der Änderung sei die Stärkung der Kontrolle und der Einhaltung der Vorschriften sowie die Verschärfung der Bestimmungen zur Regelung der illegalen Verwendung von Feuerwerkskörpern und anderen Sprengstoffen.
Zu den wichtigsten Bestimmungen gehört eine Verzehnfachung der maximalen Geldstrafe für den illegalen Einsatz von Sprengstoffen von 5.000 € auf 50.000 €. Die Änderung überträgt dem Polizeichef zudem die Funktion des Sprengstoffinspektors und macht ihn für die Durchführung entsprechender Kontrollen verantwortlich.
Darüber hinaus wird der Kreis der Haftenden erweitert: Neben den Nutzern von Feuerwerkskörpern werden auch Veranstalter sowie Eigentümer oder Betreiber der Veranstaltungsorte von Feuerwerksvorführungen in die Verantwortung genommen.
Das Amt betonte, dass das vorrangige Ziel der Änderung der Schutz der Bürger, gefährdeter Gruppen und von Tieren sei. Für die Bewohner Zyperns bedeutet dies strengere Kontrollen und höhere Sanktionen bei Verstößen im Zusammenhang mit Feuerwerkskörpern und Sprengstoffen.
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