Maul- und Klauenseuche-Herde weiten sich aus: Zahl der infizierten Farmen auf Zypern erreicht 110
Auf Zypern wurden neue Fälle von Maul- und Klauenseuche bei Tieren verzeichnet. Wie die Veterinärdienste mitteilten, wurden zwei neue Ausbrüche in Schaf- und Ziegenhaltungen in der Region Athienou identifiziert. Die Gesamtzahl der infizierten Betriebe stieg auf 110.
Die Behörden überwachen die Situation weiterhin und haben noch keine gesonderte Entscheidung über seltene Tierrassen getroffen, darunter rote Kühe und dickwollige Schafe. Ein entsprechendes Gutachten wird voraussichtlich in den nächsten Tagen bekannt gegeben.
Parallel dazu wird die Impfung aktiv durchgeführt. Nach Angaben der Behörde hat die zweite Phase der Rinderimmunisierung bereits 81 % des Bestandes abgedeckt. Bei Schafen und Ziegen liegt die Quote bei 64 %.
In Schweinehaltungen in den Sperrzonen haben alle Betriebe mindestens die erste Impfdosis erhalten. Im Bezirk Larnaka wurden bereits vier Betriebe erneut geimpft.
Die Veterinärdienste betonen, dass Impfungen ein Schlüsselinstrument zur Eindämmung der Ausbreitung der Krankheit bleiben. Die Behörden fordern die Landwirte auf, die Hygienemaßnahmen strikt einzuhalten und verdächtige Symptome bei Tieren umgehend zu melden.
Die Situation bleibt unter Kontrolle, doch die steigende Zahl der Ausbrüche deutet auf die Notwendigkeit weiterer dringender Maßnahmen zum Schutz des Agrarsektors hin.
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