Zypern ist EU-weit führend bei der Senkung der Strompreise
Zypern war das Land mit dem deutlichsten Rückgang der Strompreise im zweiten Halbjahr 2025. Nach Angaben von Eurostat sank der Strompreis für Haushalte auf der Insel im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 14,7 %.
In der gesamten Europäischen Union blieb die Situation uneinheitlich: In 17 Ländern stiegen die Preise, während sie in 10 Ländern sanken. Der deutlichste Anstieg wurde in Rumänien verzeichnet, wo das Plus 58,6 % betrug. Unterdessen blieben die Durchschnittspreise in der EU praktisch stabil und stiegen nur geringfügig von 28,79 auf 28,96 Euro pro 100 kWh.
Trotz des Rückgangs bleibt das Preisniveau auf Zypern mit 30,37 Euro pro 100 kWh relativ hoch. Zum Vergleich: Die teuersten Tarife wurden in Irland (40,42 Euro), Deutschland (38,69 Euro) und Belgien (34,99 Euro) verzeichnet, während die niedrigsten in Ungarn, Malta und Bulgarien zu finden waren.
Experten weisen darauf hin, dass die Strompreise in Europa trotz der positiven Dynamik nach wie vor deutlich über dem Vorkrisenniveau von 2022 liegen, was weiterhin Auswirkungen auf Haushalte und die Wirtschaft hat.
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