Umweltschützer berichten: Fast 90 % des Mittelmeers sind mit giftigen Metallen und Kunststoffen verseucht
Anlässlich des Internationalen Mittelmeertages hat der World Wide Fund for Nature (WWF) einen Bericht mit dem Titel "No Health in a Sick Environment" veröffentlicht. Dem Bericht zufolge sind 87 Prozent des Mittelmeers mit giftigen Metallen, Chemikalien und Plastikmüll verseucht.
Der Bericht zeigt, dass das Mittelmeer eine der höchsten Konzentrationen von Mikroplastik aufweist, die jemals in der Meeresumwelt gemessen wurden.
Er unterstreicht, dass diese Verschmutzung über das Meer hinausgeht und die Süßwasserressourcen, die Luft und den Boden in der gesamten Region beeinträchtigt.
In den letzten 20 Jahren ist die Sterblichkeitsrate aufgrund von Faktoren wie Luftverschmutzung und giftigen Chemikalien um 66 % angestiegen und verursacht nun jährlich 9 Millionen Todesfälle.
Aus dem Bericht geht hervor, dass rund 87 % des Mittelmeers mit giftigen Metallen, Chemikalien und Plastikmüll belastet sind.
Darüber hinaus ist das Verschmutzungsproblem allgegenwärtig und belastet Meere, Flüsse und Seen mit Pestiziden, landwirtschaftlichen Nährstoffen, Schwermetallen und unbehandelten Industrieabfällen. Dazu gehören gefährliche Stoffe wie Perfluoralkyl- und Polyfluoralkylsubstanzen (PFAS), die als "forever chemicals" bekannt sind, und polybromierte Diphenylether (PBDE), die sich in der Umwelt anreichern und schwere Gesundheitsrisiken darstellen.
Der Bericht hebt hervor, dass 13 % der Flüsse und 11 % der Seen in Italien in schlechtem Zustand sind und dass 75 % bis 96 % der europäischen Meere erhebliche Verschmutzungsprobleme aufweisen.
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