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Entführungsfall eines Säuglings in Limassol: Auslieferungsersuchen an die TRNZ gerichtet

14.05.2026 / 13:14
Nachrichtenkategorie

Die Behörden der Republik Zypern haben ein offizielles Ersuchen an die türkisch-zyprische Seite um Auslieferung eines 29-jährigen Mannes türkischer Herkunft gerichtet, der verdächtigt wird, seinen kleinen Sohn von seiner britischen Mutter in Limassol entführt zu haben. Dies berichtet das zypriotische Informationsbüro und präzisiert, dass das Ersuchen über das bikommunale Büro beim Technischen Komitee für Kriminalität und Verbrechensbekämpfung übermittelt wurde.

Zur Erinnerung: Gegen den Verdächtigen wurde zuvor von der Polizei der Republik Zypern ein Haftbefehl erlassen. Der Vorfall, der großes öffentliches Aufsehen erregte, wird von den Strafverfolgungsbehörden weiterhin aktiv untersucht.

Parallel dazu nahm die Polizei im Rahmen des Falles einen 53-jährigen Mann fest, der mutmaßlich als Komplize an der Entführung beteiligt gewesen sein könnte. Die Festnahme erfolgte am Mittwoch gegen 22:10 Uhr in Larnaka. Das Gericht ordnete eine Untersuchungshaft von acht Tagen an.

Die Ermittler prüfen zudem eine in den sozialen Medien veröffentlichte Videoaufnahme, auf der der 29-jährige Verdächtige zusammen mit dem Kind in einem Auto zu sehen ist. Die Aufnahme wird als wichtiges Beweismittel zur Feststellung der Reiseroute und der Umstände der Entführung betrachtet.

Nach Angaben der Polizei dauern die Ermittlungen an, und alle verfügbaren Kommunikationskanäle mit der türkisch-zyprischen Seite werden genutzt, um den Aufenthaltsort des Kindes zu ermitteln und den Hauptverdächtigen festzunehmen.

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