Die Türkei stellt der TRNZ im Rahmen eines neuen Abkommens mehr als 23 Milliarden Lira an Hilfe bereit
Das Wirtschafts- und Finanzkooperationsabkommen für 2026 zwischen der Türkei und der TRNZ wurde offiziell veröffentlicht. Das Dokument erschien im Amtsblatt der Türkei und sieht umfangreiche finanzielle Unterstützung für die TRNZ vor.
Laut dem Abkommen erhält Nordzypern Zuschüsse in Höhe von bis zu 20,7 Milliarden türkischen Lira sowie Kredithilfe in Höhe von bis zu 2,3 Milliarden Lira.
Der größte Teil der Zuschüsse — 10,315 Milliarden Lira — wird für Infrastrukturprojekte und die Unterstützung des realen Sektors der Wirtschaft verwendet. Weitere 735 Millionen Lira sind für laufende Ausgaben vorgesehen, und 9,65 Milliarden Lira — für Verteidigungszwecke.
Die Kredithilfe umfasst 300 Millionen Lira zur Deckung des Defizits des öffentlichen Sektors, 1,5 Milliarden Lira — für sonstige staatliche Ausgaben und 500 Millionen Lira — zur Unterstützung von Reformen.
Im Gegenzug für die finanzielle Hilfe hat sich die Regierung der TRNZ verpflichtet, die Wirtschaftsreformen fortzusetzen, die Haushaltsdisziplin zu stärken, das Defizit der lokalen Behörden zu verringern und Maßnahmen zur Begrenzung des Wachstums der Staatsverschuldung zu ergreifen.
Das Abkommen sieht außerdem die Umsetzung von Infrastrukturprojekten sowohl in Lefkoşa als auch in Ankara im Rahmen der genehmigten Finanzierungsverfahren vor.
Das Dokument basiert auf dem Rahmenabkommen über die Zusammenarbeit zwischen den beiden Ländern und zielt auf eine weitere Stärkung der wirtschaftlichen Beziehungen zwischen der Türkei und der TRNZ ab.
Sie könnten auch interessiert sein an:
- Zwei Verdächtige am Flughafen Ercan im Fall gefälschter Pässe festgenommen
- Das klassische Autorennen in Güzelyurt wurde wetterbedingt verschoben
- Serdar Denktaş: „Die Staatsfinanzen sind kollabiert, das Land steckt in einer Schuldenspirale“
- Drei Verkehrsunfälle in einer Nacht in der TRNZ: Fahrer ohne Führerschein und unter Alkoholeinfluss festgenommen
- In der TRNZ wurden gefährliche Pestizidrückstände in Trauben, Weinblättern und Paprika festgestellt

