Schießerei in Famagusta: 14 Festnahmen, ein Verdächtiger auf der Flucht
In der Industriezone von Famagusta kam es am Dienstagabend zu einer Schießerei, in deren Folge die Polizei 14 Personen festnahm, während ein Verdächtiger weiterhin gesucht wird.
Wie türkisch-zyprische Online-Medien unter Berufung auf die Polizei berichteten, ereignete sich der Vorfall gegen 22:30 Uhr. Zunächst kam es vor einer Autowerkstatt zu einem Wortgefecht zwischen drei Personen, das in eine Schlägerei ausartete. Den Ermittlungen zufolge eröffnete daraufhin eine weitere Person mit einer illegal besessenen Pistole wahllos das Feuer auf umstehende Personen, darunter ein Verwandter des Schützen.
Bei der Schießerei wurde niemand verletzt, jedoch wurde ein Fahrzeug beschädigt. Am Tatort fanden und beschlagnahmten Polizeibeamte vier Patronenhülsen vom Kaliber 9 mm, die als Beweismittel in die Akte aufgenommen wurden.
Im Zuge der Ermittlungen wurden 14 Personen festgenommen, die an dem Vorfall beteiligt waren oder sich am Ort des Konflikts aufhielten. Die Identität des Schützen steht fest, er ist jedoch untergetaucht, und die Fahndung dauert an.
Die Polizei weist darauf hin, dass in dem Fall in mehreren Richtungen ermittelt wird, unter anderem wegen illegalen Waffenbesitzes und Beteiligung an einer Gruppenschlägerei.
Unabhängig davon wurde am selben Tag in Nikosia ein weiterer Vorfall im Zusammenhang mit Drogen registriert. Bei einem Einsatz der Abteilung für Drogenbekämpfung und Kriminalprävention wurden bei einem Verdächtigen und in seiner Wohnung etwa 12 Gramm einer Substanz, vermutlich Cannabis, sowie sechs verschreibungspflichtige Tabletten gefunden.
Der Mann wurde festgenommen, die Ermittlungen in diesem Fall dauern an.
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