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Vorsitzende der Republikanischen Türkischen Partei fordert präventive Sicherheitsmaßnahmen nach Schusswaffenangriff auf eine Galerie in Nordzypern

07.01.2026 / 21:31
Nachrichtenkategorie

Die Vorsitzende der Republikanischen Türkischen Partei (CTP), Sıla Usar İncirli, rief am 7. Januar 2026 dazu auf, in Nordzypern unverzüglich präventive Sicherheitsmaßnahmen umzusetzen, nachdem es zu einem bewaffneten Angriff auf eine Galerie gekommen war, bei dem zwei Mitarbeiter der Galerie verletzt wurden.

İncirli wünschte den Verletzten eine schnelle Genesung und sprach ihren Familien und Kollegen ihr Beileid aus. Sie betonte, dass bewaffnete Angriffe zu einem der Hauptprobleme des Landes würden und dass frühere Warnungen und Appelle keine angemessene Resonanz gefunden hätten.

Die Parteivorsitzende hob hervor, dass die Polizei am Tatort schnell und effektiv gehandelt und den mutmaßlichen Täter rasch festgenommen habe, bezeichnete dies jedoch als Demonstration der Arbeit der Sicherheitskräfte und nicht als Lösung eines systemischen Problems. Ihrer Ansicht nach müsse der nächste Schritt eine umfassende Untersuchung der Waffenlieferketten und der Verbindungen sein, die mit der Vorbereitung des Angriffs zusammenhängen.

İncirli rief dazu auf, gegen die wirtschaftlichen und organisatorischen Strukturen vorzugehen, die die bewaffnete Kriminalität nähren, sowie einen starken und konsequenten politischen Willen zur Beseitigung des Gefühls der Straflosigkeit zu schaffen. Sie erklärte, die Regierung sei verpflichtet, das Leben der Bürger unter den Schutz des Rechts zu stellen und nicht unter den Schatten von Waffen.

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