KTTO: Streik in Nordzypern darf Gesundheitswesen und Bildung nicht beeinträchtigen
Die Türkisch-Zyprische Handelskammer (KTTO) erklärte am 29. März 2026, dass die Ausweitung des für den 30. März geplanten landesweiten Streiks auf das Gesundheits- und Bildungswesen in Nordzypern „unacceptable“ sei.
In einer schriftlichen Erklärung weist die KTTO darauf hin, dass es in Zeiten der Wirtschaftskrise zu erwarten sei, dass ein Teil der Gesellschaft Unzufriedenheit über die vorgeschlagenen Maßnahmen äußert, diese Proteste jedoch nicht zur Einstellung von Grundversorgungsleistungen führen dürfen. „Das Gesundheitswesen ist das vorrangige Bedürfnis unserer schwächsten Bürger; Bildung ist das vorrangige Bedürfnis unserer Kinder, die unsere Zukunft sind“, heißt es in der Erklärung.
In dem Dokument wird betont, dass eine Diskussion über die Maßnahmen notwendig ist, diese jedoch so geführt werden muss, dass die Belastung für einkommensschwache Bevölkerungsschichten nicht erhöht und der Zugang zu grundlegenden Dienstleistungen nicht unterbrochen wird. Angesichts drohender Unterbrechungen ruft die KTTO alle Parteien zu Vorsicht und Verantwortung auf.
Den Einwohnern wird empfohlen, die offiziellen Mitteilungen der Behörden und Gewerkschaften zu verfolgen: In verschiedenen Informationsquellen wird erwähnt, dass die Gewerkschaften KAMUSEN und KTAMS einen Generalstreik in ihren Betrieben planen, während die Lehrergewerkschaft KTÖS einen Streik in den Schulen plant. Erkundigen Sie sich bei Bedarf vorab über den Betrieb von medizinischen Einrichtungen und Bildungsinstitutionen.
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