Evakuierte MV-Hondius-Passagiere kehren nach Hause zurück: Neuer Hantavirus-Fall identifiziert
Passagiere des Kreuzfahrtschiffes MV Hondius, die nach einem Ausbruch des Hantavirus evakuiert wurden, haben begonnen, mit Militär- und Regierungsflugzeugen in ihre Heimatländer zurückzukehren. Das Schiff war zuvor auf der Insel Teneriffa eingetroffen, wo eine groß angelegte internationale Operation zur sicheren Ausschiffung von Passagieren und Besatzung organisiert wurde.
Nach Angaben des US-amerikanischen Gesundheitsdienstes wurde einer der 17 an Bord befindlichen US-Bürger positiv auf das Hantavirus getestet. Bisher weist der Passagier jedoch keine Symptome der Krankheit auf. Die Amerikaner werden in ein spezialisiertes Quarantänezentrum am Medical Center der University of Nebraska gebracht, wo Spezialisten das Infektionsrisiko und mögliche Kontakte zu Infizierten bewerten werden.
Unterdessen meldeten die französischen Behörden, dass einer von fünf französischen Passagieren bereits während des Rückflugs nach Hause Symptome der Krankheit verspürte. Auf Anordnung der Regierung wurden alle Passagiere unter strenge Quarantäne gestellt und werden zusätzlichen Tests unterzogen.
Zuvor hatten Vertreter des spanischen Gesundheitsministeriums, der World Health Organization und der Reederei Oceanwide Expeditions erklärt, dass bei den mehr als 140 Personen an Bord keine Virussymptome festgestellt worden seien. Dennoch beobachten internationale Dienste die Situation weiterhin genau, da sie eine weitere Ausbreitung des seltenen Infektionsstammes befürchten.
Die Operation zur Evakuierung und Rückführung der Passagiere wird unter verstärkten sanitären Maßnahmen und Koordination mehrerer Länder fortgesetzt.
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