Verdächtige nach Brandstiftungsserie in Paphos festgenommen
In Paphos wurden eine 41-jährige Frau und ein 19-jähriger Mann dem Gericht vorgeführt, die verdächtigt werden, eine Serie von Brandstiftungen und andere schwere Straftaten begangen zu haben.
Das Gericht ordnete eine Untersuchungshaft von 8 Tagen an, um die Ermittlungen durchzuführen.
Nach Angaben der Polizei werden die Beschuldigten in einem Fall mit 12 Vorfällen geführt, darunter Brandstiftung an Fahrzeugen, versuchte Brandstiftung, Sachbeschädigung und Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung.
Die Ermittler prüfen die Theorie, dass die Brandstiftungen im Auftrag begangen worden sein könnten. Es wird berichtet, dass der 19-jährige Verdächtige angeblich 1.000 Euro für die Beteiligung an einem der Vorfälle erhalten hat, den Auftraggeber jedoch nicht nannte.
Die Ermittlungen begannen, nachdem die Polizei ein verdächtiges Fahrzeug mit gefälschten Kennzeichen in der Nähe eines zuvor angegriffenen Objekts entdeckt hatte. Bei dem Festnahmeversuch flüchteten die Verdächtigen und lieferten sich eine gefährliche Verfolgungsjagd, bei der sie Polizeifahrzeuge beschädigten.
Später wurde das Auto bei einem Haus gefunden, in dem sich die 41-jährige Frau aufhielt. Sie gab zu, den Wagen gemietet zu haben, bestreitet jedoch eine Beteiligung an den Brandstiftungen.
Der 19-Jährige wurde später festgenommen – bei der Festnahme leistete er laut Polizei Widerstand und schlug einen Beamten.
Die Ermittlungen dauern an, wobei die Strafverfolgungsbehörden mögliche Verbindungen der Verdächtigen zu anderen ähnlichen Verbrechen prüfen.
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