Drei Personen stehen wegen der Zerstückelung eines Kängurus in Zypern vor Gericht
Details sind bekannt geworden zu dem vielbeachteten Fall eines Mordes und der Zerstückelung eines Kängurus auf dem Parkplatz eines Mehrfamilienhauses in Deryneia, Zypern. Drei Personen, darunter Mitarbeiter der Aufzuchtstation, werden vor Gericht stehen.
Die Angeklagten in dem Fall sind:
• Ein 36-jähriger kamerunischer Staatsbürger, der am Tatort gefasst wurde.
• Die Ehefrau des Besitzers der Aufzuchtstation.
• Ein Mitarbeiter der Aufzuchtstation.
Sie werden wegen Verstößen gegen das Tierschutzgesetz angeklagt.
Der Vorfall ereignete sich am Nachmittag des 6. Mai. Die Polizei von Famagusta verhaftete den Mann, der beim Zerstückeln des Kängurus erwischt wurde. Der zweite Verdächtige entkam und wird noch gesucht.
Als der Festgenommene zur Polizeistation in Deryneia gebracht wurde, stellte sich heraus, dass er seit 2022 illegal in Zypern lebt. Bei der Befragung gab er an, das tote Tier von einer dritten Person in Paralimni erhalten zu haben. Teile des Kadavers wurden für die Ermittlungen beschlagnahmt.
Nach den Angaben der Obduktion starb das Tier durch Schlachtung.
Ein Fahrer eines Doppelkabinen-Vans, der vermutlich beim Transport des Kängurus von der Farm in Paralimni geholfen hat, wird ebenfalls gesucht. Die Ermittlungen dauern an.

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