Sturm auf Zypern beschädigt Fischfarmen – Teil der Fische ins Meer entkommen

Das Unwetter, das Zypern am vergangenen Wochenende heimsuchte, hat den Fischzuchtbetrieben in der Gegend von Liopetri schweren Schaden zugefügt.
Starker Wind und Sturm beschädigten die Netzgehege im Meer, woraufhin Wolfsbarsche und Goldbrassen, vorwiegend kleiner Größe (zwischen 300 g und 1 kg), ins offene Meer gelangten.
Daraufhin begannen Fischer in den Küstenzonen aktiv mit dem Fischfang. Ein Teil des Bestands konnte bereits zurückgewonnen werden, das Gesamtvolumen bleibt jedoch relativ gering.
Neben den Produktionsverlusten erlitten die Farmen auch Schäden an der Infrastruktur, die dringend repariert werden müssen.
Die Situation löste Besorgnis aus: Berichten in sozialen Netzwerken zufolge hielten sich einige Fischer nicht an die Beschränkungen bezüglich Größe und Fangmenge. Branchenvertreter rufen dazu auf, die Regeln einzuhalten und kleine Fische freizulassen, um die Population zu erhalten.
Das Fischereiamt wies darauf hin, dass solche Verluste bei starken Stürmen als erwartbar gelten und auch andere Betriebe auf der Insel betroffen sein könnten.
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