Israelischer Botschafter in Zypern ruft zum Verzicht auf „spalterische Rhetorik“ auf
Der israelische Botschafter in Zypern, Anolik, gab eine Erklärung zur Verteidigung der israelischen Gemeinschaft und der Investitionen auf der Insel ab. Der Diplomat betonte, dass die Beziehungen zwischen Israel und Zypern auf gegenseitigem Respekt, gemeinsamen Werten und langjähriger Freundschaft beruhen und dass Versuche, die Anwesenheit von Israelis als Bedrohung darzustellen, besorgniserregend seien.
Laut dem Botschafter sind in letzter Zeit im öffentlichen und politischen Raum immer häufiger Äußerungen zu hören, die die Rolle israelischer Investoren in Frage stellen. Anolik merkte an, dass die Verwendung von Begriffen wie „Übernahme“ oder „unkontrollierter Einfluss“ eine gefährliche und spalterische Rhetorik schaffe.
Der Diplomat erklärte, dass solche Äußerungen an historische Stereotypen über eine „ausländische Wirtschaftsmacht“ anknüpfen und zur Zunahme antisemitischer Stimmungen beitragen könnten. Er unterstrich, dass die israelische Gemeinschaft auf Zypern aus Familien, Unternehmern und Fachkräften bestehe, die in die Gesellschaft integriert sind, Arbeitsplätze schaffen und am Leben des Landes teilnehmen.
Der Botschafter merkte zudem an, dass viele Israelis Zypern aufgrund des Respekts vor der Kultur und Lebensweise der Insel als ihre zweite Heimat betrachten. Seiner Meinung nach sollte die wirtschaftliche und soziale Zusammenarbeit zwischen den beiden Ländern nicht als Form der Abhängigkeit wahrgenommen werden, sondern ist Teil der modernen Weltwirtschaft.
Abschließend rief Anolik Politiker, Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens und Bürger dazu auf, auf aufhetzerische Äußerungen zu verzichten und eine Atmosphäre der Zusammenarbeit und des gegenseitigen Vertrauens zwischen den beiden Völkern zu bewahren.
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