Ermittlungen im Sprengstofffall gehen nach dem Rücktritt von Brigadegeneral Alkiviadis weiter
Trotz der Aufnahme des Namens Alkiviadis in die Liste der im Rahmen der jährlichen Personalentscheidungen in den Ruhestand versetzten höheren Offiziere wird die Arbeit am Abschlussbericht des aktuellen Falls fortgesetzt. Mit der Fertigstellung wurde ein anderer im aktiven Dienst verbleibender ranghoher Offizier der Nationalgarde beauftragt.
Alkiviadis bekleidete in den letzten zwei Jahren den Rang eines Brigadegenerals. Sein Ausscheiden erfolgte im Rahmen des standardmäßigen Rotationsverfahrens im März, das auf die Erneuerung des Führungskaders und die Beförderung jüngerer Offiziere abzielt.
Zuvor war er als stellvertretender Stabschef tätig und koordinierte die Beteiligung der Nationalgarde an den Veranstaltungen der zyprischen EU-Ratspräsidentschaft. Diese Aufgaben wurden einem neuen stellvertretenden Stabschef übertragen.
Was den Fall der Sprengstoffe betrifft, so deuten die vorläufigen Ergebnisse der Disziplinaruntersuchung nicht auf Anzeichen einer vorsätzlichen Straftat hin. Sollten Disziplinarverstöße festgestellt werden, entscheidet ein zuständiger Rat über mögliche Sanktionen; das letzte Wort hat der Chef des Generalstabs der Nationalgarde.
Parallel dazu führt die Kriminalpolizei von Larnaka Ermittlungen durch, um die Herkunft und die Umstände des Fundes des Sprengstoffs zu klären.
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