Zyprische Rentnerorganisationen empört über Verschiebung der Abstimmung zum Kfz-Versicherungsgesetz
Die Rentnervereinigungen von PASYDY und SEK, die Organisation EKYSY und das Observatorium für Fragen der dritten Generation haben gegen die Verschiebung der parlamentarischen Debatte und Abstimmung über einen von der Abgeordneten Alexandra Attalides eingebrachten Gesetzentwurf protestiert.
Dabei handelt es sich um Änderungen am Gesetz über die Kfz-Pflichtversicherung (Haftpflicht gegenüber Dritten). Der Vorschlag sah Regeln vor, die die Weigerung von Versicherungsunternehmen, Verträge mit Bürgern abzuschließen, einschränken sollten, um die Transparenz zu erhöhen und gleiche Bedingungen im Bereich der Kfz-Versicherung zu gewährleisten.
Nach Angaben der Organisationen wurde der Gesetzentwurf drei Jahre lang im Parlament diskutiert, und im zuständigen Ausschuss wurde eine einstimmige Unterstützung für seine Annahme erzielt. Dennoch wurde die Behandlung im Plenum nach ihren Angaben auf Initiative der DISY-Partei im letzten Moment verschoben.
Die Rentnerverbände riefen alle politischen Parteien dazu auf, „Verantwortung zu zeigen, dem Druck der Versicherungsgesellschaften nicht nachzugeben und den Gesetzentwurf so schnell wie möglich zur Abstimmung auf die Tagesordnung des Plenums zurückzubringen“.
Ihrer Einschätzung nach betrifft die Frage direkt mehr als 20 % der Bevölkerung Zyperns.
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