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Die Parlamentswahlen fanden unter verstärktem Polizeischutz statt

25.05.2026 / 10:56
Nachrichtenkategorie

Die Parlamentswahlen in der Republik Zypern verliefen ohne schwere Zwischenfälle und ohne Verstöße gegen die öffentliche Ordnung. Wie die zyprischen Behörden mitteilten, war auf dem gesamten Inselgebiet eine erhöhte Sicherheitslage gewährleistet, und der Wahlkampf selbst endete in einer ruhigen Atmosphäre.

Für die Sicherung der Wahl waren rund 2000 Polizeibeamte im Einsatz. Sie gewährleisteten die Sicherheit von 1204 Wahllokalen und patrouillierten zudem in den Gebieten, in denen sich die Parteizentralen und andere mit der Abstimmung verbundene Einrichtungen befanden.

Nach Angaben der Polizei wurde in Nikosia ein spezielles Koordinierungszentrum für die Einsatzleitung eingerichtet, das bereits in den frühen Morgenstunden des Wahltags seine Arbeit aufnahm. Weitere operative Zentren waren auch in anderen Städten in Betrieb.

Ein Polizeisprecher erklärte, motorisierte Patrouillen und Einsatzkräfte vor Ort hätten die Lage den ganzen Tag über kontrolliert, damit «die Wahlen unter Bedingungen von Ordnung, Normalität und Sicherheit ablaufen».

Trotz des Ausbleibens schwerer Vorfälle verursachte die Sicherung der Wahl erhebliche Kosten. Nach vorläufigen Schätzungen beliefen sich die Kosten für die Polizeieinsätze auf rund 850.000 Euro. In diesem Betrag enthalten sind Überstundenvergütungen für Polizeibeamte sowie Transportkosten.

Die Höhe der pauschalen Zahlungen an die Mitarbeiter hing von ihrer Position und ihrer Tarifkategorie ab. So erhielten Vertreter des Inspektionsdienstes etwa 735 Euro, Polizeibeamte zwischen 336 und 562 Euro, und leitende Offiziere erhielten Entschädigungen gemäß einem gesonderten Regierungsbeschluss.

Vor dem Hintergrund hoher politischer Aktivität und wachsender Spannungen zwischen den Parteien bemühten sich die Behörden der Republik Zypern, jegliche Zwischenfälle zu vermeiden, die den Wahlverlauf beeinträchtigen oder öffentliche Unzufriedenheit auslösen könnten.

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