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Dem wegen des Doppelmords in Arakapas Angeklagten droht lebenslange Haft

29.05.2026 / 14:13
Nachrichtenkategorie

Der Prozess im Fall des Doppelmords in Arakapas ist in die entscheidende Phase eingetreten. Der 25-jährige Angeklagte, der zuvor seine Schuld am vorsätzlichen Mord an zwei Menschen eingeräumt hatte, wartet auf die Urteilsverkündung. Die einzig gesetzlich vorgesehene Strafe für dieses Verbrechen ist lebenslange Freiheitsstrafe.

Das Urteil soll Anfang Juni verkündet werden. Danach wird der Verurteilte im weiteren Verfahren bereits als Belastungszeuge im Fall des zweiten Beschuldigten herangezogen — eines 21-jährigen Mannes, der seine Beteiligung an dem Verbrechen weiterhin bestreitet.

Die Tragödie ereignete sich am 30. Juli 2024 in der Gegend von Lestovouno-Arakapas. In einem ausgebrannten Auto auf einer unbefestigten Straße zwischen Parekklisia und Kellaki wurden die Leichen des 39-jährigen Andreas Kuzoupis und des 38-jährigen slowakischen Staatsbürgers David Chmelar gefunden. Die gerichtsmedizinische Untersuchung ergab, dass beide Männer vor dem Anzünden des Autos durch Schüsse in den Kopf aus einem Jagdgewehr getötet worden waren.

Laut den Akten hatten die Angeklagten im Voraus ein Treffen mit den Opfern an dem Staudamm in Arakapas vereinbart. Nach der Ankunft der Opfer am Ort wurde der Mord begangen. Vor Gericht wurde erklärt, dass beide Geschädigten nacheinander Schüsse in den Kopf aus einer Jagdwaffe erhalten hatten.

Nach der Tat brachten die Täter das Fahrzeug der Opfer in die Gegend von Lestovouno, stießen es von der Straße gegen einen Baum und übergossen es anschließend mit brennbarer Flüssigkeit und setzten es in Brand. Infolgedessen brannte das Auto zusammen mit den Leichen der Verstorbenen vollständig aus.

Bei der nächsten Verhandlung wird der Anwalt des bereits für schuldig befundenen Angeklagten vor der endgültigen Urteilsverkündung zu Verfahrensfragen Stellung nehmen. Unterdessen wird die Verhandlung gegen den zweiten Angeklagten ordnungsgemäß fortgesetzt.

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