Nikos Christodoulides: Der Klimawandel unterstreicht die Bedeutung der Landwirtschaft
Präsident Nikos Christodoulides erklärte am Samstagabend beim 9. Festival der Landkultur in Lofou, dass die Stärkung des Primärsektors nicht nur für die Landwirtschaft selbst, sondern auch zur Bewältigung der Folgen des Klimawandels von entscheidender Bedeutung sei.
Er betonte, dass die Gemeinsame Agrarpolitik der EU und die im Rahmen dieser Politik bereitgestellten Mittel zu den Prioritäten des zyprischen EU-Ratsvorsitzes gehören werden. Das Festival wurde von der Zyprischen Organisation für Agrarzahlungen veranstaltet.
Nach Angaben des Präsidenten hat die Regierung bereits rund 80 Millionen Euro an Eigentümer ausgezahlt, deren Besitztümer im Juli durch einen Brand zerstört wurden, und wird weiterhin Unterstützung leisten: Lofou erhält 200.000 Euro für Straßenreparaturen. Christodoulides hob hervor, dass die praktische und substanzielle Unterstützung der Landwirtschaft eine grundlegende staatliche Verpflichtung sei.
Er stellte fest, dass der Anteil des Primärsektors am Bruttoinlandsprodukt derzeit 1,7 % beträgt, während er früher zweistellige Werte erreichte. Zu den Unterstützungsmaßnahmen gehören 454 Millionen Euro aus der Gemeinsamen Agrarpolitik der EU für die Jahre 2023–2027 sowie ein staatliches Förderprogramm für junge Landwirte in Höhe von 67,5 Millionen Euro.
Sie könnten auch interessiert sein an:
- Polizei auf Zypern nimmt über Nacht zehn Personen fest und verhängt hunderte Bußgelder
- Fast die Hälfte der Verkehrstoten auf Zypern sind Motorradfahrer
- Digitales Zentrum für die „grüne“ Stadt für 800.000 Euro in Limassol geplant
- Tourismus in Paphos erholt sich wegen Reisewarnungen langsamer als erwartet

