Zypern startet Rückruf von 82.000 Fahrzeugen mit gefährlichen Takata-Airbags
Ab Montag tritt ein Dekret in der Republik Zypern in Kraft, das den Rückruf von Fahrzeugen mit potentiell gefährlichen Takata-Airbags initiieren wird. Etwa 82.000 Fahrzeuge sind von diesem Rückruf betroffen.

Offizielle Ankündigungen zum Rückruf werden heute um 12:00 Uhr gemacht.
Laut dem Minister für Verkehr, Kommunikation und Arbeit Alexis Vafeadis markiert die Veröffentlichung der Dekrete den Beginn der Bemühungen zur Lösung des Problems mit den Airbags. Fahrzeugbesitzer werden ermutigt, mit dem Prozess zusammenzuarbeiten.
Am Sonntagabend fand im Verkehrsministerium eine Sitzung mit Parlamentsmitgliedern statt. Nach der Sitzung teilte der Minister mit, dass es eine detaillierte Diskussion über den Rückrufprozess gab und Informationen zu dessen Durchführung präsentiert wurden.
Insgesamt gelten etwa 82.000 Fahrzeuge als unsicher aufgrund defekter Takata-Airbags. Alle betroffenen Fahrzeuge müssen zu den Händlern gebracht werden, um die Teile auszutauschen.
Sobald die Besitzer Benachrichtigungen erhalten, die sie auffordern, die Nutzung ihrer Fahrzeuge einzustellen, werden sie ermuntert, so schnell wie möglich einen Termin für Wartungsarbeiten zu vereinbaren.
Der gesamte Rückrufprozess wird mehrere Monate dauern und soll bis Ende des Jahres abgeschlossen sein.
Auf Nachfragen nach Alternativen für Fahrer, die während dieser Zeit ohne Fahrzeuge sein werden, versicherte der Minister, dass die Regierung mögliche Lösungen in Betracht ziehen wird.
Die Behörden versprachen außerdem, den Besitzern der zurückgerufenen Fahrzeuge Unterstützung anzubieten, bis das Problem behoben ist. Weitere Details zur Prozedur und verfügbaren Unterstützungsmaßnahmen werden in zukünftigen Ankündigungen bereitgestellt.
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