Keulung von Schweinen auf Zypern nach Maul- und Klauenseuche-Ausbruch begonnen
Auf Zypern hat die Tötung von Tieren auf dem ersten Schweinezuchtbetrieb begonnen, auf dem die Maul- und Klauenseuche (MKS) bestätigt wurde.
Es handelt sich um einen Betrieb im Gebiet Paliometocho mit rund 4.000 Schweinen. Laut den Veterinärdiensten werden die Maßnahmen dringend ergriffen, um eine weitere Ausbreitung der Infektion zu verhindern.
Experten weisen darauf hin, dass die Situation besorgniserregend ist, da der Herd außerhalb der zuvor kontrollierten Zonen entdeckt wurde.
Die Behörden betonen, dass Schweine das Virus schneller verbreiten als andere Tiere, weshalb es wichtig ist, den Ausbruch auf diesem speziellen Hof zu lokalisieren.
Bisher wurden bereits vernichtet:
- etwa 2,6 % des Rinderbestandes
- 6,6 % der Schafe und Ziegen
Trotzdem erklären die Behörden, dass die Fleisch- und Milchvorräte vorerst ausreichen.
Branchenvertreter warnen jedoch, dass bei einer Fortsetzung der Schlachtungen ein Milchmangel entstehen könnte, was die Produktion, einschließlich Halloumi, beeinträchtigen würde.
Die Veterinärdienste rufen zur strikten Einhaltung der Beschränkungen auf und stellen fest, dass Verstöße bereits zur Verbreitung des Virus beigetragen haben.
Die Situation bleibt unter Kontrolle, Experten stufen sie jedoch als angespannt ein.
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