Justizminister Zyperns: Die Blockierung der Mobilfunkverbindung in Gefängnissen wird die organisierte Kriminalität treffen

Illegale Kommunikation von Häftlingen mit der Außenwelt über Mobiltelefone in den Zentralgefängnissen Zyperns fördert direkt die Aktivitäten der organisierten Kriminalität. Dies erklärte der neue Justizminister Kostas Fittiris bei einer Sitzung des parlamentarischen Menschenrechtsausschusses.
Nach Angaben des Ministers wird die Beendigung der illegalen Nutzung von Mobiltelefonen in Haftanstalten ein wichtiger Schritt im Kampf gegen kriminelle Netzwerke sein, die, wie er betonte, weiterhin ihre Handlungen koordinieren und rechtswidrige Operationen direkt aus den Gefängniszellen heraus anordnen.
Fittiris hob hervor, dass in einer Reihe von Fällen schwere Straftaten außerhalb der Gefängnisse von Verurteilten geplant und gesteuert werden, die illegalen Zugang zu Kommunikationsmitteln haben. Aus diesem Grund gilt die technische Unterdrückung der Mobilfunkverbindung in Justizvollzugsanstalten als vorrangig.
In seiner Ansprache an die Abgeordneten erklärte der Minister zudem, dass das Justizministerium ein Maßnahmenpaket vorantreibt, das darauf abzielt, chronische Probleme im Zusammenhang mit den Haftbedingungen in den Zentralgefängnissen zu lösen. Dabei geht es sowohl um Sicherheitsfragen als auch um systemische Mängel, die sich über viele Jahre angesammelt haben.
Die Diskussion fand im Rahmen einer breiteren Debatte über die Wahrung der Menschenrechte im Justizvollzug sowie über die Notwendigkeit eines Gleichgewichts zwischen humanen Haftbedingungen und der Gewährleistung der öffentlichen Sicherheit statt.
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