Gefälschte E-Mail vom Finanzamt: Einwohner Zyperns verliert mehr als 2,5 Tausend Euro
Die Polizei von Zypern untersucht einen neuen Fall von Internetbetrug im Zusammenhang mit einer gefälschten E-Mail, die angeblich im Namen der Steuerbehörde versendet wurde.
Wie die Strafverfolgungsbehörden mitteilten, erhielt ein Einwohner von Nikosia am 18. Mai eine E-Mail von einer unbekannten Person, die sich als Mitarbeiter des Finanzamts ausgab. Die Nachricht enthielt die Bitte, das Passwort für das Online-Banking zur „Datenüberprüfung“ anzugeben.
Das Opfer gab die geforderten Informationen ein und stellte fest, dass anschließend 2517 Euro illegal von seinem Bankkonto abgebucht wurden. Die Ermittlungen werden von der Abteilung für Wirtschaftskriminalität in Nikosia geführt.
Die Polizei betonte, dass staatliche Behörden niemals Passwörter, Zugangscodes oder andere Bankdaten von Bürgern per E-Mail anfordern. Angesichts dieses neuen Vorfalls riefen die Strafverfolger die Einwohner dazu auf, beim Umgang mit E-Mails und Internetdiensten erhöhte Vorsicht walten zu lassen.
Den Bürgern wird empfohlen, keine persönlichen Daten oder Bankdaten über zweifelhafte Websites und Nachrichten weiterzugeben, die Absenderadressen zu überprüfen und die Zwei-Faktor-Authentisierung zum Schutz ihrer Konten zu nutzen.
Zudem rät die Polizei, bei geringstem Verdacht staatliche Stellen ausschließlich über offizielle Kommunikationskanäle zu kontaktieren und im Falle einer Weitergabe von Bankdaten an Betrüger unverzüglich die Bank zu informieren sowie Anzeige bei der Polizei zu erstatten.
Den Ermittlern zufolge werden solche Betrugsmaschen immer häufiger, wobei die Täter aktiv die Namen staatlicher Institutionen nutzen, um Zugriff auf die Bankkonten der Bürger zu erlangen.
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