Zypern und Montenegro erörtern Eurointegration und Ausbau der Zusammenarbeit

Der Präsident der Republik Zypern, Nikos Christodoulidis, wird heute in Nikosia Gespräche mit dem Präsidenten von Montenegro, Jakov Milatović, führen. Das zentrale Thema des Treffens wird die europäische Perspektive Montenegros und die weitere Expansion der Europäischen Union im Westbalkan sein.
Nach einem persönlichen Gespräch zwischen den Staatschefs finden erweiterte Verhandlungen der Delegationen beider Länder statt, gefolgt von gemeinsamen Presseerklärungen.
Wie der offizielle Sprecher der zyprischen Regierung, Konstantinos Letymbiotis, bereits mitteilte, bestätigt der Besuch von Milatović die Stärkung der bilateralen Beziehungen zwischen Nikosia und Podgorica. Er erinnerte auch daran, dass kürzlich eine spezielle Arbeitsgruppe für die technische Vorbereitung des Beitrittsvertrags Montenegros zur EU eingerichtet wurde, die bereits ihre erste Sitzung in Brüssel abgehalten hat.
Die zyprischen Behörden betrachten dies als einen wichtigen Schritt im Eurointegrationsprozess Montenegros und betonen, dass die zyprische Präsidentschaft eine bedeutende Rolle bei der Förderung von Beschlüssen zur EU-Erweiterung auf dem Balkan gespielt hat.
Es wird erwartet, dass die Parteien im Zuge der Verhandlungen nicht nur politische Fragen, sondern auch die Perspektiven der wirtschaftlichen Zusammenarbeit erörtern werden. Im Mittelpunkt stehen dabei Handel, Investitionen, Schifffahrt, nachhaltiger Tourismus und die Organisation gemeinsamer Wirtschaftsforen.
Die Regierung Zyperns unterstreicht, dass die Unterstützung der Stabilität und des europäischen Kurses der westlichen Balkanstaaten eine der Kernrichtungen der Außenpolitik der Republik bleibt.
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