Studie deckt Verschmutzung im Salzsee von Larnaka und im Paralimni-See auf
Eine wissenschaftliche Studie der zypriotischen ornithologischen Gesellschaft hat schwerwiegende ökologische Probleme in zwei wichtigen Feuchtgebieten der Insel aufgedeckt — dem Salzsee von Larnaka und dem Paralimni-See.
Den Studiendaten zufolge sind die Hauptbedrohungen für Vögel Bleiverschmutzung, menschliche Eingriffe und Raubtieraktivitäten. Diese Faktoren verschlechtern gleichzeitig die Lebens- und Brutbedingungen der Vögel.
Als schwerwiegendste Bedrohung wurde die Bleibelastung der Umwelt genannt. Wissenschaftler fanden erhöhte Bleikonzentrationen in den Sedimenten beider Gewässer. Das Metall gelangt hauptsächlich durch Jagdmunition und die Aktivitäten von Schießständen dorthin.
Nach Angaben des Jagd- und Wildtierdienstes wurden seit dem Jahr 2000 am Salzsee von Larnaka 169 Fälle von Bleivergiftungen bei Flamingos registriert.
Eine zusätzliche Gefahr stellt der unkontrollierte Zugang von Menschen dar — Fahrzeuge innerhalb der Feuchtgebiete, Spaziergänge und sogar illegale Abfallentsorgung, was die Vögel bei der Nahrungssuche und Aufzucht ihrer Jungen stört.
Ein ernsthaftes Problem sind auch streunende Katzen und Hunde sowie wilde Raubtiere, die Gelege und Küken zerstören.
Wissenschaftler fordern die Behörden auf, dringend Maßnahmen zum Schutz dieser Naturgebiete zu ergreifen, einschließlich Zugangskontrollen, Wasserstandmanagement und der Begrenzung von Faktoren, die die Vögel gefährden.
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