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Importe aus Griechenland und Anstieg der Schlachtungen halten Fleischpreise in Zypern vor Ostern stabil

09.04.2026 / 14:16
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In Zypern hat die Preisüberwachungsstelle des Verbraucherschutzdienstes (Price Observatory) ein ausreichendes Fleischangebot auf dem Markt vor Ostern bestätigt: Ein entscheidender Faktor war die Ankunft von 4.000 Lämmern aus Griechenland.

In den letzten sechs Tagen wurden in den Schlachthöfen 19.883 Lämmer und Ziegen geschlachtet, was 6 % mehr ist als im gleichen Zeitraum 2025 (18.773). Die Zahl der zur Schlachtung geschickten Schweine belief sich auf 10.655, ein Anstieg von 13 % gegenüber 9.452 im Vorjahr. Dabei lagen die Schlachtzahlen am Kardiensatg um 2.105 Tiere niedriger als im Vorjahr, was durch Importlieferungen ausgeglichen wurde.

Der Durchschnittspreis für kleines einheimisches Lamm- und Ziegenfleisch liegt bei 14,10 €/kg, was 4,76 % höher ist. Die Schweinefleischpreise sinken: Karbonade durchschnittlich 5,97 €/kg (−4,47 %), Bauchlappen (Lapas) 6,16 €/kg (−1,62 %). Ganzes Hähnchen bleibt mit 4,16 €/kg die günstigste Option (praktisch unverändert, −0,05 %).

Ein indikativer Osterkorb für acht Personen aus 19 Basisprodukten wird im Jahr 2026 auf 186,42 € geschätzt, was 3,9 % über den 179,36 € von 2025 liegt. Der Kostenanstieg ist hauptsächlich auf die Verteuerung von Gemüse zurückzuführen: Tomaten +81,73 %, kleine Gurken +42,24 %. Dies wird teilweise durch sinkende Preise für frische Kartoffeln (−22,28 %) und Olivenöl (zwischen −12 % und −19 %) kompensiert.

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