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Behörden wird Untätigkeit wegen Problemen mit Campingplatz in Yeniboğaziçi vorgeworfen

14.04.2026 / 19:50
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Koray Diran, Mitglied des Gemeinderats von Yeniboğaziçi für die Partei TDP (Toplumcu Demokrasi Partisi), erklärte, dass die langjährigen Streitigkeiten um den örtlichen Camping- und Wohnwagenpark ungelöst bleiben und die Situation sich nicht im Sinne der Allgemeinheit entwickle.

In einer schriftlichen Erklärung wies der Politiker darauf hin, dass das Problem seit vielen Jahren bestehe und auf Entscheidungen früherer Verwaltungen zurückzuführen sei. Seiner Meinung nach handelt es sich nicht um einen Einzelfehler, sondern um systemische Managementprobleme, die sich über Jahre angehäuft haben.

Diran wies auch auf gravierende Mängel in der Infrastruktur des Campingplatzes hin. Ihm zufolge gibt es auf dem Gelände kein funktionierendes Abwassersystem, weshalb Abwässer unkontrolliert abfließen.

„Auf dem Campingplatz gibt es keine Infrastruktur. Das Abwasser fließt unkontrolliert ab, die Menschen versuchen, das Problem aus eigener Kraft zu lösen. Es besteht die Gefahr, dass die Verschmutzung das Meer erreicht“, warnte er.

Nach Ansicht des Abgeordneten stellt die Situation nicht nur eine Bedrohung für den Campingplatz selbst dar, sondern auch für die Umwelt und die Gesundheit der Anwohner.

Zudem erklärte Diran, dass die Struktur, die den Campingplatz verwaltet, seit vielen Jahren faktisch nicht kontrolliert wurde. Er behauptet, dass dem Gemeinderat trotz zahlreicher Anfragen seit drei Jahren keine Finanzberichte über das Objekt vorgelegt wurden.

Es wird auch berichtet, dass Dutzende Wohnwagen in der Gegend versiegelt wurden und einige Bewohner vor Gericht gezogen sind.

Der Politiker erinnerte daran, dass bereits 2018 ein Protokoll zwischen der Gemeinde und dem Verband KAMP-DER unterzeichnet wurde, die getroffenen Vereinbarungen laut ihm jedoch nie umgesetzt wurden.

In seinem Statement wandte sich Diran auch an staatliche Stellen und fragte, warum diese nicht eingreifen. Er nannte das Umweltschutzamt, das Landwirtschaftsministerium, die Forstverwaltung, das Tourismusministerium und die lokale Verwaltung.

Laut dem Politiker geht es nicht nur um einen Streit um einen Wohnwagenpark, sondern um ein umfassenderes Problem: die Verwaltung öffentlicher Flächen, den Umweltschutz und die Einhaltung von Gesetzen.

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