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Haft für Mann in Famagusta im Fall von Gewalt gegen Frau mit Behinderung verlängert

13.05.2026 / 11:26
Nachrichtenkategorie

Das Gericht von Famagusta hat die Untersuchungshaft für einen 34-jährigen Mann um weitere drei Tage verlängert, der verdächtigt wird, eine 51-jährige Frau mit geistiger Behinderung gewaltsam festgehalten und sexuell missbraucht zu haben.

Nach Angaben der Polizei ereignete sich der Vorfall am Abend des 8. Mai im Viertel Piyale Pasha. Wie Polizeisergeant Lokman Yüceatürk vor Gericht berichtete, habe der Verdächtige mit den Initialen I.L. die Frau gewaltsam in seine Wohnung gebracht, wo er laut Ermittlungen ein Sexualverbrechen an ihr begangen habe.

Der Vorfall wurde bekannt, nachdem die Schwester des Opfers zum Haus des Verdächtigen gegangen war, die Frau mitnahm und sich an die Polizei von Famagusta wandte. Nach der Anzeige wurde das Opfer in ein staatliches Krankenhaus gebracht, wo Ärzte für die Ermittlungen relevante Spuren sicherten.

Der Verdächtige wurde noch am selben Tag festgenommen. Am 9. Mai wurde er erstmals dem Gericht vorgeführt, das eine dreitägige Haft zur Durchführung von Ermittlungshandlungen anordnete.

In der neuen Gerichtsverhandlung teilte die Polizei mit, dass der Beschuldigte behauptet habe, nicht zum Geschlechtsverkehr fähig zu sein. Eine medizinische Untersuchung durch einen Facharzt widerlegte diese Aussage jedoch.

Die Ermittlungen dauern an, es werden Beweise geprüft und Zeugenaussagen gesammelt. Angesichts der Notwendigkeit, die Ermittlungen abzuschließen, gab das Gericht dem Antrag der Polizei auf Verlängerung der Haft um weitere drei Tage statt.

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