Türkei will neue Straße in Nordzypern bauen
Die Republik Türkei wird eine neue Straße von Güzelyalı nach Sadrazamköy in Nordzypern bauen. Dies kündigte der türkische Botschafter in Nikosia, Yasin Ekrem Serim, bei seinem Besuch in Kayalar und einem Treffen mit den Anwohnern an.
Begleitet wurde der Botschafter von Erhan Arıklı, dem Minister für öffentliche Arbeiten und Verkehr. Nach Angaben des Botschafters wird die Straße Güzelyalı-Sadrazamköy 16 Kilometer lang sein. Die Straße soll bis September 2025 ausgebaut und in Betrieb genommen werden.
Die türkischen Behörden haben das Projekt bereits genehmigt. Der Bau wird beginnen, sobald die Enteignungsfragen geklärt sind.
„Unsere wertvollen Zeit- und Finanzressourcen wurden verschwendet, vor allem weil Straßenbauprojekte aufgrund von Enteignungsproblemen unvollständig geblieben sind und sich lange verzögert haben. Daher werden die Arbeiten erst dann aufgenommen, wenn die Enteignungsverfahren vollständig abgeschlossen sind“, so Ekrem Serim.
Der Minister für öffentliche Arbeiten und Verkehr fügte hinzu, dass 20 Millionen Türkische Lira aus dem Haushalt für die Instandhaltung und Reparatur der Straße bereitgestellt worden seien.
„Der Botschafter erwähnte, dass es unmöglich sei, mit den zugewiesenen Mitteln eine ideale Straße zu bauen, und schlug vor, dass wir die Baukosten selbst übernehmen sollten. Wir haben dieses Angebot gerne angenommen.“
Der Minister wies auch darauf hin, dass im Rahmen des Protokolls mit der Türkei die meisten Autobahnen in Nordzypern von der Türkei gebaut wurden, während einige Straßen, die nicht im Protokoll enthalten sind, mit lokalen Haushaltsmitteln fertig gestellt wurden.
Sie könnten auch interessiert sein an:
- In Lefkoşa fanden umfangreiche Übungen zur humanitären Reaktion der TSKR und der Türkei statt
- Steuerämter der TRNZ öffnen am Samstag wegen Fristende für Steuererklärungen
- Neues Krankenhaus in Girne bereitet sich nach Abschluss der Bauarbeiten auf die Eröffnung vor
- Die Polizei verstärkt die Sicherheitsmaßnahmen zum Feiertag und ruft zur Vorsicht im Straßenverkehr auf
- Im House of Lords wurde erneut über Zypern gesprochen: Ein britischer Lord beschuldigte die Republik Zypern des Scheiterns der Verhandlungen

