Sıla Usar İncirli fordert Abzug der Polizei von den Parlamentsmauern
In Nordzypern, Nikosia, forderte die Vorsitzende der Republikanischen Türkischen Partei (CTP), Sıla Usar İncirli, am 07.04.2026 am Rednerpult des Parlaments den Abzug der vor dem Gebäude stationierten Polizei und machte die Regierung für den Druck und die Spannungen verantwortlich.
İncirli kritisierte die Exekutive scharf und stellte fest, dass die Gesellschaft gespalten werde und „Bruder gegen Bruder ausgespielt“ werde. Ihr zufolge behindere die aktuelle Situation vor dem Parlamentsgebäude den Dialog und verhindere einen gesellschaftlichen Konsens.
Die Politikerin formulierte eine klare Abfolge von Schritten: Erstens, Abzug der Polizei vom Ort der Proteste; zweitens, Rücknahme des Dekrets mit Gesetzeskraft; drittens, Rückverweisung der Gesetzentwürfe zur Beratung in die zuständigen Ausschüsse. Sie betonte, dass ohne diese Schritte ein „absoluter Konsens“ unmöglich sei und das Risiko einer weiteren Eskalation hoch bleibe.
Für die Anwohner: Angesichts der anhaltenden Spannungen und der Polizeipräsenz am Parlamentsgebäude wird empfohlen, den Aufenthalt in den umliegenden Gebieten nach Möglichkeit zu vermeiden und die offiziellen Mitteilungen der Behörden zur Entwicklung der Lage zu verfolgen.
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