Verkehr über die Grenzübergänge der TRNZ übersteigt 1,5 Millionen Menschen in drei Monaten

Im ersten Quartal 2026 passierten mehr als 1,5 Millionen Menschen die Landgrenzübergänge der Türkischen Republik Nordzypern. Trotz eines Rückgangs der Zahl der griechischen Zyprioten, die die Grenze überqueren, ist die Aktivität der türkischen Zyprioten an den Kontrollpunkten deutlich gestiegen.
Nach Angaben der Abteilung für Tourismusplanung reisten von Januar bis März 1.556.533 Personen in die TRNZ ein und 1.558.074 aus. Von der Gesamtzahl der Ankünfte waren 752.295 Staatsbürger der TRNZ, 470.438 Staatsbürger der Republik Zypern und weitere 333.800 Ausländer.
Die Statistiken zeigen, dass die Gesamtzahl der ausländischen Besucher (ausgenommen TRNZ-Bürger) im Vergleich zum gleichen Zeitraum im Jahr 2025 um 15,1 % gesunken ist – von 946.995 auf 804.238 Personen. Der deutlichste Rückgang wurde bei Besuchern aus Israel, Frankreich, Griechenland und Großbritannien verzeichnet.
Die Zahl der israelischen Staatsbürger, die die Landgrenzübergänge passierten, sank um 42,8 % – von 13.018 auf 7.444 Personen. Der Zustrom aus Frankreich verringerte sich um 35,4 %, aus Griechenland um 20,4 % und aus Großbritannien um 16,3 %.
Gleichzeitig war in einigen Ländern ein Wachstum zu verzeichnen. Die Zahl der Besucher aus Deutschland stieg um 18,8 % auf 28.046 Personen und aus Polen um 18,5 % auf 32.526. Ein erhebliches Wachstum wurde auch bei Bürgern aus Nigeria, Mazedonien und Tunesien festgestellt, obwohl die absoluten Zahlen vergleichsweise niedrig bleiben.
Derzeit sind neun Landgrenzübergänge in Betrieb, darunter Metehan, Ledra Palace, Lokmaci, Deryneia und Bostanci. Im gesamten Jahr 2025 wurden über diese Übergänge mehr als 7,6 Millionen Grenzübertritte registriert.
Die statistischen Daten zeigen eine Veränderung der Verkehrsstruktur: Die Zahl der Übertritte durch TRNZ-Bürger bleibt hoch und stabil, während der Zustrom aus der Republik Zypern und einigen europäischen Ländern abnimmt. Experten führen dies auf steigende Reisekosten, veränderte Touristenrouten und die allgemeine wirtschaftliche Lage in der Region zurück.
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