Polizei nimmt Verdächtige im brutalen Mord an Eseln im Karpas fest
Die Behörden in Nordzypern haben vier Männer im Zusammenhang mit der brutalen Tötung einer Herde von Eseln in der Karpas-Region festgenommen. Die Untersuchung des schockierenden Vorfalls ist noch im Gange.
Laut der Pressestelle der Polizei wurden die Festnahmen im Rahmen einer umfassenden Untersuchung durchgeführt. Zwei der Verdächtigen, im Alter von 27 und 54 Jahren, wurden im Besitz einer Schrotflintenpatrone mit abgesägtem Hülsenmantel gefunden – derselbe Typ, der bei den Tötungen verwendet wurde. Die anderen beiden Verdächtigen, im Alter von 39 und 41 Jahren, wurden ebenfalls festgenommen. Einer von ihnen, der ein registriertes Gewehr besitzt, wurde mit einem fehlenden Lauf gefunden, während der andere bei der Befragung durch die Polizei keine registrierte Schusswaffe vorweisen konnte.
Der grausame Angriff fand am Sonntag, den 16. Februar, etwa 500 Meter nordwestlich der Deponie Dipkarpaz statt, als eine Gruppe von Angreifern eine Herde streunender Esel erschoss. Neueste Berichte bestätigen, dass 16 Tiere getötet wurden, eine Erhöhung der anfänglichen Zahl von 14. Unter den Opfern war eine tragende Eselin, die mitten bei der Geburt erschossen wurde.
Nach der Entdeckung der erschossenen Tiere startete die Polizei eine groß angelegte Untersuchung, die eng vom Führungsteam Nordzyperns überwacht wird.

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