Frau in Nordzypern wegen illegalen Aufenthalts festgenommen, Abschiebungsverfahren eingeleitet
In Lefkoşa, Nordzypern, wurde F.G.A. (weiblich, 23) unter dem Verdacht des illegalen Aufenthalts festgenommen; am 24. Dezember 2025 verlängerte das Gericht ihre Haft und genehmigte die Fortsetzung der Ermittlungen.
Nach Angaben der Polizei wurde am 11. Dezember 2025 bei einer Migrationskontrolle in Lefkoşa Adli Şube festgestellt, dass die Frau seit dem 29. November 2022 ohne Genehmigung im Land war — insgesamt 1.108 Tage. Die Festgenommene wurde befragt und gegen sie wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.
Bei der ersten Gerichtsverhandlung wurde auf Antrag der Polizei zunächst eine dreitägige Haft zur Fortsetzung der Ermittlungen angeordnet. Nach weiterem Antrag der Polizei erließ das Gericht eine acht Tage verlängerte Haft. Die Polizei teilte dem Gericht mit, dass Abschiebungsverfahren gegen die Frau eingeleitet wurden, diese jedoch noch nicht abgeschlossen sind und Zeit benötigen.
Das Gericht genehmigte den Antrag der Polizei auf acht Tage Verlängerung der Haft. Für die Bewohner Nordzyperns bedeutet dies, dass Migrationskontrollen fortgesetzt werden und Fälle von längerem illegalen Aufenthalt zu Festnahmen und Einleitung von Abschiebungsverfahren führen können.
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