Apotheker in Nordzypern fordern die dringende Einführung einer „Abstandsregelung“ für Apotheken
Der Verband der türkisch-zyprischen Apotheker (KTEB) hat eine scharfe Erklärung abgegeben und davor gewarnt, dass die chaotische und unkontrollierte Eröffnung von Apotheken die Nachhaltigkeit des Berufs gefährdet und sich negativ auf das Gesundheitssystem auswirken könnte.
In der Erklärung des Vorstandes heißt es, dass die Frage der sogenannten „Abstandsregelung“ — Vorschriften zur Regelung des Mindestabstands zwischen Apotheken — seit dem Amtsantritt der derzeitigen KTEB-Führung regelmäßig in Treffen mit dem Gesundheitsministerium angesprochen wird. Gesundheitsminister Hakan Dinçyürek hatte zuvor, unter anderem am Tag der Apotheker am 14. Mai, erklärt, dass an einer entsprechenden Regelung gearbeitet werde, konkrete Schritte seien jedoch bislang ausgeblieben.
KTEB betonte, dass auf Ebene des Ministerrats vereinbarte Entscheidungen zur Regulierung der Apothekeneröffnung ohne weitere Verzögerungen umgesetzt werden müssten. Der Verband erklärte, dass er sich gegen jegliche Versuche einer Verschleppung des Prozesses stellen werde.
„Wir werden keine Positionen akzeptieren, die unseren Beruf in Unsicherheit stürzen und die öffentliche Gesundheit in den Hintergrund drängen. Dieses Mal erwarten wir keine Versprechungen, sondern echten politischen Willen“, heißt es in der Erklärung.
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