Nikosia, CY
21°C
2.6 m/s
64%

Behörde für Informationstechnologie und Kommunikation (BTHK): Institution kann nicht in die Arbeit sozialer Netzwerke eingreifen

14.04.2026 / 20:06
Nachrichtenkategorie

In Nordzypern hat die Behörde für Informationstechnologie und Kommunikation (BTHK) am 14. April 2026 eine Untersuchung im Zusammenhang mit Meldungen über Unregelmäßigkeiten bei den Konten einiger Medien und Journalisten eingeleitet, wie der stellvertretende Vorstandsvorsitzende Tayfun Aydınlı in einem Interview mit BRT mitteilte.

Aydınlı wies darauf hin, dass es sich bei den auf den Konten festgestellten technischen Vorgängen technisch gesehen nicht um Netzwerkangriffe handelt, sondern dass diese im Rahmen der internen Arbeit der Plattformen selbst erfolgen. Dies schließe eine Einstufung der Vorfälle als externe Hackerangriffe aus.

Wie der stellvertretende Vorsitzende betonte, hat die BTHK als Institution keine Möglichkeit, direkt in die Arbeit ausländischer oder internationaler Social-Media-Plattformen einzugreifen. Er fügte hinzu, dass sich der Vorsitzende der Behörde, Kadri Bürüncük, derzeit in der Türkei befindet, um diesbezügliche Kontakte und Konsultationen durchzuführen.

Die Veröffentlichung über den Beginn der BTHK-Initiative erfolgte am 14. April 2026 und enthält eine Erklärung zur laufenden Klärung der Umstände. Anwohner und Vertreter lokaler Medien wurden darüber informiert, dass die Untersuchung im Rahmen der Zuständigkeit der Behörde geführt wird, ein Eingriff in das Funktionieren der Plattformen selbst jedoch begrenzt ist.

Nur registrierte Benutzer können Kommentare hinterlassen. Um einen Kommentar abzugeben,melden Sie sich bei Ihrem Konto an oder erstellen Sie ein neues →