Gefängnisausbrecher aus der Türkei schlägt seine Freundin in Nordzypern: Frau auf Intensivstation
Ein 37-jähriger Mann, der aus einem Gefängnis in der türkischen Provinz Osmaniye geflohen war, geriet nach illegaler Einreise nach Nordzypern erneut in die Schlagzeilen wegen eines schweren Verbrechens. Im Gebiet Tatlısu schlug er seine Freundin brutal, wodurch sie eine Gehirnblutung erlitt.
Der Polizei zufolge ereignete sich der Vorfall am 18. Januar in einer der Bars von Tatlısu. Der Verdächtige F.S. fügte seiner Freundin R.Ş. schwere Verletzungen zu. Das Opfer wurde dringend in das Dr. Burhan Nalbantoğlu Staatskrankenhaus in Lefkoşa gebracht und dort stationär aufgenommen.
Der Verdächtige selbst wurde am 20. Januar, zwei Tage nach dem Angriff, während einer speziellen Polizeieinsatzmaßnahme festgenommen — direkt in demselben Krankenhaus, in dem das Opfer behandelt wurde.
Während der Befragung gestand der Mann, dass:
- er im Juni 2025 aus dem Gefängnis in Osmaniye geflohen ist,
- heimlich auf ein Schiff im Hafen von Mersin gegangen ist,
- illegal im Hafen von Kyrenia angekommen ist,
- für sieben Monate in Tatlısu lebte und sich vor den Behörden versteckte.
Die Polizei informierte das Gericht, dass sich die Untersuchung in einem frühen Stadium befindet und möglicherweise ausgeweitet wird, auch in Bezug auf die illegale Grenzüberquerung. Das Gericht beschloss, den Verdächtigen für weitere zwei Tage in Haft zu belassen.
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