Verbraucherverband beschwert sich über kostenpflichtige Strände in Nordzypern
Der Verband der Verbraucherorganisationen der Türkischen Republik Nordzypern hat eine Erklärung zu den Strandbetreibern abgegeben, die für den Zugang zum Strand Gebühren verlangen. Obwohl das Gesetz besagt, dass der Zugang zu den Badestränden kostenlos sein sollte, sind die Gebühren auf bis zu 800 Lira pro Person gestiegen.
Laut der Erklärung des Verbandes hindern einige Strandbetreiber die Bürger am Zugang zu den Badegebieten und zwingen sie, exorbitante Gebühren zu zahlen. Diese Praxis widerspricht dem Gesetz, da die Eintrittspreise an einigen Stränden auf 800 TL pro Person angestiegen sind.
Darüber hinaus verstößt die Verhinderung des Zugangs zu den Stränden gegen die verfassungsmäßigen und gesetzlichen Rechte und stellt eine Straftat dar.
"Unsere Bürger, deren Rechte verletzt wurden, werden gezwungen, Strände in Südzypern zu besuchen. Unser Verband fordert die Regierung auf, unverzüglich Maßnahmen zu ergreifen, um sicherzustellen, dass die Bürger freien Zugang zu den Stränden haben", heißt es in der Erklärung der Anwälte.
Die Erklärung bezieht sich auch auf den Bericht des Ombudsmannes vom 28. Juni, in dem es heißt, dass "gemäß der Verfassung und dem Gesetz keine Gebühren für den Strandzugang erhoben werden sollten. Wenn zusätzliche Dienstleistungen am Strand angeboten werden, sollten Gebühren nur für diese Dienstleistungen erhoben werden".
Unter Hinweis auf die Empfehlung des Ombudsmannes an die Gemeinden und Bezirksgouverneure, strenge Kontrollen durchzuführen, forderte der Verband der Verbraucherorganisationen die Regierung und das Parlament auf, alle notwendigen Schritte zu unternehmen, um die Strände in Nordzypern kostenlos zu machen.
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