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Die TRNZ bereitet das „Projekt des Jahrhunderts“ vor: Gaspipeline aus der Türkei auf 700 Millionen Dollar geschätzt

22.05.2026 / 14:24
Nachrichtenkategorie

Die Behörden der TRNZ haben die Vorbereitung eines groß angelegten Energieprojekts angekündigt — bereits im Juni soll ein Protokoll über den Bau einer Gaspipeline für Lieferungen von Erdgas aus der Türkei unterzeichnet werden. Dies teilte der „Premierminister“ der TRNZ, Ünal Üstel, nach einem Treffen mit dem türkischen Vizepräsidenten Cevdet Yılmaz in Ankara mit.

Laut Üstel belaufen sich die Kosten des Projekts auf rund 700 Millionen Dollar. Die 97 Kilometer lange Gaspipeline wird über den Meeresboden verlaufen und aus zwei Rohren mit einem Durchmesser von jeweils etwa 55 Zentimetern bestehen.

Die Unterzeichnung des Abkommens wird in der zweiten Juniwoche während des Besuchs des türkischen Vizepräsidenten in der TRNZ erwartet.

Ünal Üstel bezeichnete das Projekt als das „Projekt des Jahrhunderts“ für die TRNZ. Vorgesehen ist, dass das Erdgas nicht nur in Kraftwerken, sondern auch im Hotelsektor, in der Industrie und in Wohngebieten genutzt wird. Nach seinen Worten sind alle Machbarkeitsstudien bereits abgeschlossen, und das Projekt ist bereit zur Umsetzung.

In den Stellungnahmen wurde besonderes Augenmerk auf eine mögliche regionale Energiezusammenarbeit gelegt. Üstel erklärte, dass bei vorhandenem politischem Willen Gas vom zypriotischen Schelf über die Türkei nach Europa transportiert werden könnte.

Er erinnerte außerdem daran, dass zuvor ein Projekt für ein Unterseekabel zur Stromübertragung zwischen der Türkei und der TRNZ diskutiert worden sei. Seiner Darstellung zufolge habe die Initiative jedoch keine Unterstützung seitens der Europäischen Union erhalten. Üstel warf dem Präsidenten der Republik Zypern, Nikos Christodoulides, vor, die alternative Route Israel — Zypern — Griechenland voranzutreiben.

Ungeachtet dessen erklären die Behörden der TRNZ, dass sie die Energiezusammenarbeit mit der Türkei weiter ausbauen und die neue Gaspipeline als strategischen Schritt für die Zukunft der Region betrachten.

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