Akpınar forderte die Einführung eines Systems zur Überprüfung von Lehrkräften zum Schutz der Kinder
Der Generalsekretär der Demokratischen Partei der TRNZ, Serhat Akpınar, hat angesichts der öffentlichen Empörung über Vorwürfe gegen Bildungseinrichtungen dazu aufgerufen, nach dem Vorbild Großbritanniens ein System zum Schutz und zur Überprüfung von Lehrkräften einzuführen.
In einer schriftlichen Erklärung betonte der Politiker, dass die jüngsten Ereignisse die Gesellschaft tief erschüttert und bei den Familien Besorgnis ausgelöst hätten, wodurch das Sicherheitsniveau der Kinder in den Schulen infrage gestellt worden sei. Seinen Worten zufolge müsse der Staat im Bildungsbereich strengere Kontrollmaßnahmen ergreifen.
Akpınar schlug dem Ministerium für nationale Bildung vor, ein spezielles „System zum Schutz und zur Überprüfung von Lehrkräften“ einzuführen, das eine erweiterte Überprüfung der an Grund- und Mittelschulen tätigen Pädagogen vorsehen würde. Gemeint ist die Verhinderung des Zugangs zur Arbeit für Personen, die ein Risiko für Kindesmissbrauch, Belästigung, psychischen Druck oder Manipulation darstellen könnten.
Der Politiker betonte, dass Lehrkräfte einer umfassenden Bewertung nicht nur ihrer fachlichen Qualifikation, sondern auch ihrer psychologischen Eignung, ethischen Verantwortung und Fähigkeit zum Umgang mit Kindern unterzogen werden sollten. Besonderes Augenmerk sollte seiner Ansicht nach auf Pädagogen gelegt werden, die aus dem Ausland eingeladen werden.
„Die Gesellschaft kann nicht schweigen, wenn es um die Sicherheit der Kinder geht. Dies ist eine Frage des Gewissens, der Menschlichkeit und der Verantwortung gegenüber künftigen Generationen“, erklärte Akpınar.
Er fügte hinzu, dass ein solches System in Großbritannien seit Langem angewandt werde und seine Wirksamkeit bei der Gewährleistung eines sicheren Bildungsumfelds bewiesen habe. Nach Ansicht des Vorsitzenden der Demokratischen Partei benötigt auch Nordzypern moderne Mechanismen zur Kontrolle und zum Schutz der Schülerinnen und Schüler.
Die Erklärung erfolgte vor dem Hintergrund fortgesetzter Diskussionen über Maßnahmen zur Stärkung der Sicherheit in Bildungseinrichtungen und zur Verbesserung des Vertrauens der Eltern in das Bildungssystem.
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